Kontakt

Sensoren

Überall im alltäglichen Leben finden Sie Sensoren, und längst nimmt man sie gar nicht mehr bewusst wahr. Oder machen Sie sich Gedanken, was gerade im Motor Ihres Autos vorgeht, während Sie fahren? Oder warum sich die Tür im Supermarkt wie von Geisterhand öffnet?

Diese praktischen und zuverlässigen Messinstrumente auch in einer Geschirrspülmaschine einzusetzen, ist also nur ein logischer Schritt. Viele Teile eines Spülprogramms werden von Ihnen gesteuert oder beeinflusst, um eine optimale Kombination aus Spülergebnis und Ressourcenschonung zu erreichen. Intelligente Elektronik registriert dabei die Geschirrmenge, den Härtegrad oder die Trübung des Wassers durch Verschmutzung und wird die Abstimmung des Programms dahingehend optimieren. Somit können Sie Strom und Wasser sparen und gleichzeitig das Spülergebnis optimieren.

Verantwortliche für diese Mechanismen ist ein Aquasensor. Die erste Entwicklungsstufe, der Aquasensor I, verwendet nur im Vorspülgang Infrarot-Technik, um damit Menge und Art der Verschmutzung im Wasser festzustellen: Fette und andere gelöste Stoffe unterbrechen den Infrarot-Lichtstrahl und geben der Elektronik darüber Aufschluss, ob das Wasser des Vorspülganges zu verschmutzt und erneuert oder weiter verwendet werden kann. Durch diesen selektiven Austausch des Wassers werden deutlich weniger Energie und Wasser verbraucht.

Das gleiche Verfahren macht sich die darauf folgende Entwicklungsstufe, den Aquasensor II, zunutze. Der wesentliche Unterschied besteht dabei darin, dass sich das Überprüfen der Trübung des Wassers nicht nur auf den Vorspülgang beschränkt, sondern diese Prüfung während des kompletten Programmablaufes regelmäßig vornimmt. Außerdem wird nicht nur Infrarot-, sondern auch grünes Licht genutzt, um neben den gelösten auch die ungelösten Partikel zu erkennen. Anhand der Messwerte werden dann Menge und Zeitpunkt der Frischwasserzugabe bestimmt und die Wassertemperatur nachgeregelt. Diese bei jedem Spülvorgang individuell gesteuerte Dosierung führt zu weiteren Einsparungen bei Wasser und Strom, da nur die tatsächlich benötigte Menge Wasser genutzt und aufgeheizt wird.

Bei der aktuell letzten Entwicklungsstufe, dem Aquasensor III, hat sich am Prüfverfahren nichts geändert. Durch verbesserte Optik und Elektronik sind die mit diesem System ausgestatteten Geräte aber heute in der Lage, den Verschmutzungsgrad bzw. die Trübung des Spülwassers noch genauer zu erkennen, wodurch die Elektronik noch feiner auf den jeweiligen Wasserzustand angepasst werden kann. Dadurch sind die Einsparungsmöglichkeiten noch besser als beim Vorgänger.

Kalksensoren (bei Bosch unter dem Namen "OptoSensor" und bei Siemens als "optoSensor" erhältlich) hingegen messen den Härtegrad des einströmenden Wassers und regulieren daraufhin die Menge des beigefügten Wasserenthärters. Durch den Einsatz solcher elektronischen Fühler reduziert sich die Kalkablagerung auf Gläsern, Geschirr, Besteck und letztlich auch im Gerät selbst spürbar.


HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems GmbH & Co. KG