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Sparsam spülen

Wer sparen will, muss spülen - und zwar mit der Maschine. Denn moderne Spülmaschinen verbrauchen pro Spülgang nur noch 7 Liter Wasser oder sogar weniger, um eine volle Ladung Geschirr zu spülen, und benötigen dabei noch nicht einmal 1 kWh Strom. Spülen Sie die gleiche Menge mit der Hand, verbrauchen Sie allein 6‐7 Mal so viel Wasser. Wenn Sie beim Gebrauch Ihrer Spülmaschine also nur ein paar Dinge beachten, wird aus der Spülmaschine schnell eine Sparmaschine.

Die Beladung

Vermeiden Sie halbleere Spülmaschinen. Selbst auf die Gefahr hin, dass etwaige Speisereste antrocknen: Starten Sie den Spülgang erst, wenn die Maschine wirklich voll beladen ist. Für die verbliebenen Essensreste haben die meisten Maschinen einen Vorspülgang, der sogar weniger Energie verbraucht, als wenn Sie das Geschirr vorher mit der Hand abspülen. Entsorgen Sie aber trotzdem grobe Reste in den Haus- oder Biomüll, um Verstopfungen des Gerätes zu vermeiden.

Die Programmwahl

Nutzen Sie unbedingt das Standardprogramm, um eine möglichst große Sparwirkung zu erzielen. Dieses Programm ist auch die Grundlage für die Einteilung in die Energieeffizienzklassen, die am Gerät ausgewiesen werden. In der Regel wird hier das Wasser auf 50° C erwärmt, was für die Alltagsverschmutzungen auch völlig ausreichend ist. Dafür müssen Sie zwar etwas mehr Laufzeit einplanen, sollten das aber in Anbetracht der deutlich niedrigeren Kosten leicht verschmerzen können.

Die Zusätze: Salz und Spülmittel

Auch wenn die Versuchung groß ist: Wenn Sie die Umwelt schon wollen, vermeiden Sie Mehrphasen-Tabs. Denn in den Tabs erreichen die Phosphate, mit denen das Wasser aufgeweicht und die Waschwirkung erhöht werden soll, meist die oberen Grenzwerte, um auch bei großen Härtegraden wirksam zu sein. Damit sind Sie zwar vor Kalkrückständen sicher, belasten aber unnötig die Umwelt.

Besser ist es, wenn Sie Reiniger und Enthärter voneinander trennen. Dafür sollte das Salzdepot der Maschine immer ausreichend gefüllt sein. Stellen Sie dann vor dem ersten Gebrauch auch den individuellen Härtegrad Ihres Haushaltes am Gerät ein, um auch hier ein Übersalzen zu vermeiden. Hochwertige, moderne Geräte nehmen Ihnen diese Aufgabe ab, denn durch Sensoren wird dieser bei jedem Spülgang aufs Neue ermittelt und justiert.

Luftdicht verpackt

Auch wenn Sie die Maschine noch nicht an stellen: Schließen Sie nach jedem Beladen die Tür des Gerätes, bis sie einrastet. Durch die luftdichte Isolierung, die ja aufgrund des Wassereinsatzes unabdingbar ist, wird auch das Eintrocknen der Speisereste verlangsamt. So können diese auch noch zu einem späteren Zeitpunkt mühelos von der Maschine im normalen Spülgang entfernt werden. Zusätzlich vermeiden Sie so eine unerwünschte Geruchskulisse in Ihrer Küche.

Warmwasser-Anschluss

Mit einem Warmwasser-Anschluss verkürzen Sie die Aufwärmzeit für das Spülwasser und verringern den dadurch entstehenden Energieverbrauch. Allerdings sollte man hier nur vorsichtig enthusiastisch sein, denn in einigen Spülgängen muss kaltes Wasser verwendet werden, das danach nicht abgepumpt, sondern im Gerät erwärmt wird. Da nützt dann ein Warmwasseranschluss nur wenig, zumal auch der Innenraum für einige Spülgänge aufgeheizt wird. In der Regel lohnt sich eine Spülmaschine mit Warmwasseranschluss nur bei Niedrigenergie-Häusern, die extrem niedrige Kosten bei der Wassererwärmung verursachen. Hier kann Ihnen Ihr Fachhändler aber immer das individuell richtige Gerät empfehlen.

Wer schläft, sündigt nicht

…kann aber ordentlich Geld sparen. Denn die meisten Stromversorger bieten einen kostengünstigen Nachtstrom-Tarif. Die großen Hersteller bieten viele Geräte mit Startzeitvorwahl an. Legt man diese in den Nachttarif, wird das Spülen noch preiswerter - und die leicht verlängerte Laufzeit der Sparprogramme stört dann erst recht nicht mehr. Und wer sich jetzt um seine Nachtruhe sorgt: moderne Maschinen arbeiten so flüsterleise, dass man kaum hört, wenn sie gerade arbeiten!


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