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Wasserschäden bei Geschirrspülern

Wasserschaden
Spätestens beim Wasserschaden lernen Sie den freundlichen Nachbarn von unten kennen.

Es ist eine stille Angst eines jeden Spülmaschinen-Besitzers: ein Wasserschaden in der Küche - und das schlimmstenfalls genau dann, wenn niemand ihn bemerken kann.

Die gute Nachricht vorne weg: Sie können wieder beruhigt schlafen oder in den Urlaub fliegen, denn mittlerweile ist jede gute Spülmaschine mit mehreren hochwirksamen Wasserschutzsystemen ausgerüstet. Diese greifen sofort, verhindern den Wasseraustritt und ersparen Ihnen kostspielige Renovierungsmaßnahmen. Aber wie wirken diese Schutzmechanismen? Um das zu verstehen, muss man einen Schritt vorher einsetzen und sich zuerst fragen: Wie entstehen Wasserschäden überhaupt?

 

Die häufigsten Gründe sind:

  • ein geplatzter bzw. defekter Zulaufschlauch

    Dies kann mehrere Ursachen haben. Hier können Sie schon bei der Installationen Fehler vermeiden, indem Sie einen Schlauch verwenden, der für den im Haushalt anliegenden Wasserdruck ausgelegt ist. Zwar liegt der Wasserdruck innerhalb des Frischwassersystems im Haushalt nur zwischen 3 und 6 bar, dieser Druck kann aber zwischenzeitlich um ein Vielfaches ansteigen. Daher verwendet man im Haus gewöhnlich Schläuche, die einen Platzdruck von 90 bar aufweisen. Zum Vergleich: ein Gartenschlauch hat einen Platzdruck von unter 40 bar.

  • Materialermüdung

    Dadurch, dass der Schlauch permanent unter Druck steht, können sich über die Jahre kleine Fissuren und Risse bilden, die sich auf Dauer ausdehnen oder den Schlauch platzen lassen.

  • Magnetventil schließt nicht

    Auch das Magnetventil wird im Laufe der Zeit fehleranfällig. Dies lässt sich einerseits auf eine brüchige Membran oder kleinste Verschmutzungen und Verkalkungen durch das Wasser erklären, die das Ventil am Schließen hindern. So wird der Wasserzulauf nicht gestoppt und die Maschine läuft voll bzw. über.

  • Probleme mit dem Druckwächter

    Durch die Fette und Lebensmittelreste auf dem Geschirr kann es bei falschen Pflege zu Verstopfungen vor der Luftkammer des Druckwächters kommen. Ist der Zugang verstopft, wird der sich aufbauende Druck nicht in die Luftkammer gelangen und der Druckwächter wird nicht auslösen. Dadurch wird permanent Wasser eingespült und die Maschine läuft über.

    Gleiches gilt für einen undichten Verbindungsschlauch zur Luftkammer: der steigende Druck entweicht und kommt nicht mehr in der Luftkammer an. Der Druckwächter registriert also keine Druckveränderung und schließt nicht.

    Schlussendlich kann auch ein Defekt des Druckwächters selbst zum Ausfall der Schutzvorrichtung führen.

  • Undichtigkeiten im Gehäuse

    Auch undichte Stellen in den Dichtungen oder dem Gerätegehäuse können zu kleineren Wasseraustritten führen.

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