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Katalytisches Selbstreinigungsverfahren

Bei der Katalyse reinigt sich der Backofen bereits während der Benutzung. Der Trick liegt hier in einer speziellen Emaillierung der Oberflächen im Innenraum, die die Zersetzung der Rückstände bei großer Hitze beschleunigt. Zurück bleibt dann nur eine dünne Schmutzschicht, die leicht abgewischt werden kann.

Einbaubackofen von Miele
Einbaubacköfen sind ein optisches Highlight jeder modernen Küche. (Bild: Miele)

Im Gegensatz zur herkömmlichen Emaille-Beschichtung, die besonders durch ihre glatte Oberfläche auffällt, hat die bei der Katalyse verwendete Beschichtung eine eher rauhe Oberfläche. Das bei der Emaillierung verwendete Material unterstützt dafür jedoch die Oxidation der Fettrückstände bei hohen Temperaturen. Die so entstehenden, völlig ungiftigen Dämpfe entweichen mit dem Wasserdampf des Garguts.

Hier unterscheidet sich die Katalyse allerdings entscheidend von Pyrolyse-Verfahren: Die Katalyse wirkt nur auf die Fettverschmutzungen. Dafür muss kein besonderes Programm eingestellt werden: sobald im Innenraum Temperaturen zwischen 200 °C und 300 °C herrschen, oxidieren die Fette auf der Emaillierung. Positiver Nebeneffekt: Auch Gerüche lassen sich so um bis zu 80 % reduzieren.

Unser Tipp: Schließen Sie auch nach der Benutzung sofort wieder die Tür des Backofens, um die Temperatur nicht zu verlieren. So verlängern Sie die Wirkungsdauer der Katalyse und halten den Innenraum sauber. Außerdem sollten Sie zur Schonung der empfindlichen Oberfläche auf zusäzliche Reinigungsmittel komplett verzichten, und die Flächen stattdessen nur mit einem weichen Lappen abwischen. Verbliebene Verschmutzungen von Fruchtsäure oder Zucker sollten erst mit lauwarmem Wasser aufgeweicht und dann vorsichtig weggebürstet werden.


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