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Waschmaschinen

Immer saubere und frische Wäsche.

Kennen Sie noch einen Haushalt ohne Waschmaschine? Denn nach Herd und Kühlschrank ist die Waschmaschine wohl das verbreitetste Hausgerät. Etwa 5 % des Stromverbrauchs entfallen auf den praktischen Helfer, je nach Häufigkeit der Nutzung und anfallender Wäschemenge. Am Prinzip der automatischen Wäsche hat sich dabei seit Anbeginn nicht viel geändert: die Kombination von Zeit, Temperatur, Waschmittel und Mechanik bestimmt dann die Güte des Ergebnisses.

An der Optimierung dieser Kombination arbeiten die Hersteller permanent. Vor allem vor dem Hintergrund der Ressourcenschonung lassen sich dadurch deutliche Unterschiede im Verbrauch bei einer in die Jahre gekommenen Maschine und einem Gerät der neuesten Generation ausmachen - und zwar so deutlich, dass sich der Austausch oft schon durch die Einsparungen bei Wasser und Strom rentiert.

Vergleichsmerkmale

Um die Geräte bessere vergleichen zu können, gibt es die sogenannten "Energielabel", auf denen neben baulichen Angaben wie Füllmenge oder Drehzahl auch die Verbrauchswerte zu finden sind, die Sie mit diesem Gerät erzielen können. Seit Ende 2010 wurden diese noch einmal erweitert, so dass noch mehr Transparenz in die Vergleiche kommt.

In Sachen Stromverbrauch sollten Sie dabei die Energieeffizienzklassen vergleichen. Die effizientesten Geräte finden sich in den Klassen A++ und A+++. Bei Geräten, die schlechter als A sind, müssen Sie dagegen schon mit einem deutlich höheren Energieverbrauch rechnen. In Zahlen bedeutet das, dass ein Gerät der Klasse A+++ im Verlgleich zu einem Gerät der Klasse schon bis zu 32 % Energie einsparen kann.

Verglichen werden die durchschnittlichen Wasser- und Stromverbrauchswerte von Waschmaschinen des jeweiligen Alters.

Energielabel

Energielabel für Waschmaschinen

Das Energielabel bietet einen Überblick über alle relevanten Vergleichsdaten einer Waschmaschine.

Sehr anschaulich wird dabei zuerst dargestellt, in welche Energieeffizienzklasse das Gerät eingestuft wird. Dabei wird auf den ersten Blick deutlich, ob sich hinter einem vermeintlichen Schnäppchen nicht später ein Stromfresser verbirgt.

Weitere wichtige Vergleichswerte sind außerdem der Wasserverbrauch, die größtmögliche Beladung, die Restfeuchte der Wäsche nach dem Schleudern, die Umdrehungszahl und die Geräuschentwicklung.

Einsparungen

Heute verfügen Waschmaschinen über zahlreiche Programme, die optimal auf verschiedene Textilien oder Verschmutzungen eingehen. Der Vorteil: Energie- und Wasserverbrauch sind nur exakt so hoch, wie es für ein optimales Waschergebnis nötig ist.

Zusätzlich können Sie in einem speziellen Eco- oder Sparprogramm noch mehr sparen, da hier in der Regel die Waschwirkung über eine erhöhte Laufzeit bei niedrigerer Temperatur erzielt wird.

So lassen sich im Vergleich zu einem Gerät aus dem Jahr 1990 Einsparungen von über 30 % beim Strom und mehr als 60 % beim Wasser erreichen. Das bedeutet: keine Verschwendung von Ressourcen, weniger Abwasser und somit weniger Kosten.

0,27 kWh
1990
2013

Tipp 1: Kochen Sie lieber nur am Herd

Überlegen Sie sich bei der Wäsche, ob man die Verschmutzungen wirklich nur durch Kochen entfernen kann, oder ob sich nicht auch andere Möglichkeiten bieten. Denn den meisten Strom verbraucht die Maschine beim Aufheizen des Wassers bzw. dem Halten der Temperatur. Für normal verschmutzte Wäsche reicht eine Wassertemperatur von 30-40 Grad völlig aus. Häufig finden sich auch schon Waschmittel, die ihre Wirkung sogar darunter entfalten. Für hygienische Sauberkeit genügt auch das 60 Grad-Programm.

Das Kochen sollte immer der letzte Ausweg sein. Denn schon das Waschen bei 40 ° spart gegenüber dem Waschen bei 60 ° bis zu 50 % Energie.

Tipp 2: Machen Sie keine halben Sachen

Halbe Beladung bedeutet nicht gleichzeitig halben Verbrauch. Denn selbst mit den Sparprogrammen für halbe Beladung halbieren sich nicht die Kosten - sie reduzieren sich nur spürbar.

Deswegen sollten Sie immer das volle Ladevolumen der Maschine ausnutzen, wenn Sie kostengünstig waschen sollen. Denn alle Spezialprogramme (mit Ausnahme des Sparprogrammes für halbe Beladung) sind auch für die volle Beladung ausgelegt. Sammeln Sie also lieber und waschen dann eine komplette Ladung, anstatt halbe Sachen zu machen.

Tipp 3: Richtig wählen

Moderne Waschmaschinen verfügen über eine Vielzahl von Programmen, um den zahlreichen möglichen Verschmutzungen und Textilien besonders effektiv beikommen zu können. Diese unterscheiden in der Regel nach Verschmutzungsgrad und Gewebeart.

Nutzen Sie bei leichten oder Alltagsverschmutzungen die Sparprogramme. Hier wird die Reinigung durch längere Einwirkzeiten bei niedrigerer Temperatur erzielt. Außerdem lohnt sich eine Vorwäsche heute nur noch bei intensiven Verschmutzungen, da die verwendeten Waschmittel in Verbindung mit der modernen Gerätetechnologie auch ohne Vorwäsche wirken. So sparen Sie Strom und Wasser!

In den meisten Haushalten wird die Wäsche anschließend in einem Wäschetrockner weiterbehandelt. Wenn die Waschmaschine beim Schleudern also sehr effektiv ist, verringert sich die Zeit im Trockner und damit der Energieaufwand.

Tipp 4: Vor dem Kauf vergleichen!

Die Stromsparer finden sich in der Energieeffizienzklasse (EEK) A+++ ("triple plus"). Trotzdem sollten Sie auch hier vergleichen: entspricht das sog. "Normprogramm", bei dem der Wert festgestellt wurde, auch dem Programm, das Sie am häufigsten nutzen? Es kann sich also lohnen, genauer hin zu schauen.

Um wirklich vergleichen zu können, beziehen sich die Angaben bei den Geräten auf 1 kg Wäsche relativ zur vollen Beladung. Achten Sie also bei der Wahl der Maschine schon beim Kauf, dass Sie sich für das für Ihre Bedürfnisse passende Trommelvolumen entscheiden, um das volle Sparpotenzial auszuschöpfen.


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